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VAPOCANE

vapocane
VAPOCANE
VERDAMPFEN STATT RAUCHEN - WIE NÜTZT IHNEN DER VAPOCANE?

 

Der VAPOCANE kann Ihre Glaspfeife in einen Vaporisierer verwandeln. Dazu muss Ihre Pfeife lediglich über einen Eingang für einen 14,5mm Glasschliffkern verfügen. Dabei handelt es sich um eine luftdichte Standardsteckverbindung zum Anbringen von Glasköpfen. Sollte Ihre Pfeife über größere Eingänge (zB 18,8mm) verfügen, können Sie den Durchmesser jederzeit über geeignete Verbindungsstücke reduzieren. Aufgrund ihres einzigartigen Kühlsystems sind Hurricane Pfeifen besonders gut für den Vapocane geeignet. Als Energiequelle wird eine Flamme verwendet.

Vaporisierer dienen zum beinahe schadstofffreien und geruchlosen Genuss der Aroma- und/oder Wirkstoffe von Pflanzen. Dampfinhalation ist eine Alternative zum klassischen Rauchen über Verbrennung und Rauchinhalation. Beim Verdampfen werden die Wirkstoffe mit einem Heißluftstrom unterhalb des Brennpunktes aus der getrockneten Pflanze gelöst und über die Atemwege in den Körper transportiert, ohne dabei unnötigen Rauchinhaltsstoffen und Verbrennungsnebenprodukten ausgesetzt zu sein. Die Wirkstoffausbeute liegt weit über jener des Rauchens, weshalb sich die Anschaffung rasch amortisiert. 

 

WAS IST DAS BESONDERE AM VAPOCANE VAPORISIERAUFSATZ?

Der zum Patent angemeldete Vapocane ist das Ergebnis eines langwierigen Entwicklungsprozesses. Das Ziel war, ein leicht zu handhabendes Gerät aus hochwertigen Materialien zu fabrizieren, welches qualitativ ausgezeichnete und saubere Wirkstoffdämpfe erzeugen kann. Die Verwendung von Borosilikat 3.3 Laborglas garantiert höchste Hygiene und Hitzestabilität. Design und Ausführung des VAPOCANE gewährleisten einen homogenen Verdampfungsprozess. Im Vergleich zu anderen flammenbetriebenen Vaporisierern hat der VAPOCANE einen weiteren entscheidenden Vorteil: der Benutzer kann zwischen direktem und indirektem Flammeneinsatz wählen. Zusätzlich wird der Vapocane Vaporisieraufsatz in einer praktischen Schutzhülle im Stiftdesign geliefert. Dies ermöglicht den BenutzerInnen, das Gerät beim Besuch von Freunden problemlos mitzunehmen und die Pfeife des Gastgebers als lungenschonenden Vaporisierer zu verwenden.

 

BEDIENUNG

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Fig. 1
Um den Vapocane in Betrieb nehmen zu können benötigen Sie grundsätzlich drei Komponenten: eine Pfeife, einen Pfeifenkopf mit einer 14,5mm Schliffhülse und den VAPOCANE. Ihr VAPOCANE-Set beinhaltet - je nach Set - zumindest einen Pfeifenkopf  der geforderten Art. Nehmen Sie diesen aus der Schachtel und platzieren Sie eines der mitgelieferten Filtersiebe im Inneren des Pfeifenkopfs (FIG. 1). Wir empfehlen Ihnen, die Filtersiebe vor dem ersten Gebrauch kurz mit einer Flamme auszuglühen. Dadurch werden Sie gereinigt und ein möglicher Metallgeschmack beim ersten Gebrauch ausgeschlossen. Sie können sowohl Stahl- als auch Messingsiebe verwenden. Der Einsatz beider Materialien ist im Temperaturbereich des Verdampfungsprozesses (max. 230ºC) gesundheitlich unbedenklich. Danach füllen Sie den Pfeifenkopf mit zerkleinertem und getrocknetem Pflanzenmaterial (z.B. Tabak, Eukalyptus oder Salbei) und setzen den Vaporisieraufsatz in den Pfeifenkopf (FIG. 2). Der Vaporisieraufsatz befindet sich im Inneren der Stifthülse. Um ihn zu entnehmen, ziehen Sie den schwarzen Silikonstöpsel - der zugleich als Touch-Tool für den heißen Aufsatz dient (FIG. 2)! - am Ende des Stiftes heraus und kippen die Stifthülse bis der Aufsatz herausgleitet. Stecken Sie nun den Pfeifenkopf mit dem Vaporisieraufsatz in die Pfeife. Das Gerät ist betriebsbereit. (FIG. 3).

 

A: Vaporisieren mit direktem Flammeneinsatz

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Fig. 2
Wie bereits erwähnt, unterscheidet sich der VAPOCANE von anderen Produkten u.a. durch die Möglichkeit, zwischen direktem und indirektem Flammeneinsatz wählen zu können. Beim direktem Flammeneinsatz (FIG. 3, A) halten Sie die Flamme über die obere Öffnung des Aufsatzes und beginnen an der Pfeife zu saugen. Die eindringende Luft wird von der Flamme erhitzt und verdampft in weiterer Folge die Wirkstoffe des Pflanzenmaterials im Pfeifenkopf. Der Dampf beginnt die Pfeife zu füllen. 

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Fig. 3
Um so dichter der Dampf ist, umso höher sind auch die Verdampfungstemperatur und die Wirkstoffkonzentration. Diese werden von drei Faktoren beeinflusst: durch die Stärke der verwendeten Flamme, die Stärke der Inhalation und die Dauer der Inhalation. Diese Faktoren unterliegen ihrer persönlichen Kontrolle und ihrem persönlichen Geschmack. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen eher langsam und gemächlich zu vaporisieren und zu stark konzentrierten Dampf zu vermeiden. Gering konzentrierter (nur leicht sichtbarer) Dampf ist für die Lungen am besten und liefert zugleich den besten Geschmack. Bitte beachten Sie, dass es bei übertrieben hastigem oder überhitztem Inhalieren theoretisch möglich ist, das Pflanzenmaterial zum Brennen zu bringen. Die Konstruktionsweise des VAPOCANE reduziert dieses Risiko allerdings auf ein Mindestmaß und mit einem Minimum an Vorsicht wird es nie zu einer unerwünschten Verbrennung kommen. Gehen Sie das ganze am Anfang einfach gemütlich an und achten Sie vor allem darauf, die Hitzequelle bei stark sichtbarem Dampf im Inneren der Pfeife vom Vapocane zu entfernen. Im Normalfall können Sie Ihre Lungen nach 10 - 15 Sekunden zum ersten Mal mit Dampf füllen. Im Gegensatz zur Verbrennung ist die Pflanze nach dem ersten Durchgang noch lange nicht verbraucht, und je nach Verdampfungstemperatur kann der Vorgang 5 bis 10 Mal wiederholt werden.

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im betrieb
Prinzipiell ist jede Flamme geeignet, die Verwendung von so genannten Turbo- oder Jetflamefeuerzeugen ist jedoch ratsam. Bei dieser Art von Feuerzeugen findet eine heißere, vollständigere und weitgehend rußfreie Verbrennung statt. Dies macht sich vor allem geschmacklich bemerkbar, denn bei der Verwendung von normalen Feuerzeugen kann es unter Umständen zur Inhalation von Resten unverbrannten Butangases und Verbrennungsrückständen der Flamme kommen. Dies ist natürlich auch beim normalen Gebrauch der Pfeife der Fall, wann immer Sie das Pflanzenmaterial im Pfeifenkopf anzünden, werden Sie eventuell vorhandene Verbrennungsrückstände bzw. unverbranntes Butangas der Flamme mit einatmen. Beim Rauchen überschatten der starke Verbrennungsgeschmack und die unzähligen Verbrennungsnebenprodukte allerdings jeglichen Eigengeschmack der Flamme. Nicht so bei der Vaporisation, wo aufgrund der Reinheit des Verfahrens jegliches unerwünschtes Nebenprodukt als störend empfunden wird. Verwenden Sie daher entweder Turbo- oder Jetflamefeuerzeuge oder nutzen Sie die zweite, zu 100% saubere VAPOCANE-Option: den indirekten Flammeneinsatz!

 

B: Vaporisieren mit indirektem Flammeneinsatz

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das Set
Beim indirekten Flammeneinsatz wird der VAPOCANE Vaporisieraufsatz seitlich im Bereich des VAPOCANE-Logos erhitzt. Beim Inhalieren erhitzt sich die eindringende Luft nicht direkt an der Flamme, sondern indirekt am von außen erhitzten Glas. Sauberer geht's nicht. Für diese Option benötigen Sie allerdings ein Burning-Tool von der Art, wie es in unserem Advanced-Set inkludiert ist. Sie können gegebenenfalls auch einen Bunsenbrenner verwenden. Normale Feuerzeuge, ebenso wie die herkömmlichen Turbo- und Jetflamefeuerzeufe, entwickeln nicht die nötige Hitze bzw. halten sie der Dauerbelastung der Hitzequelle beim indirekten Flammeneinsatz nicht stand.

Die von uns angebotenen Burning-Tools sind professionelle und hochqualitative gasbetriebene Lötwerkzeuge der Marke Portasol®, die sich durch Langlebigkeit und Zuverlässigkeit auszeichnen. Mit einer Gasfüllung erlauben sie einen durchgehenden 45-minütigen Dauerbetrieb. Die Stärke der Flamme kann nach Bedarf reguliert werden. Sollten Sie sich jemals nach einer handlichen und zuverlässigen Feuerquelle - für Ihre Pfeifen ebenso wie für's Campen, Grillen etc. - gesehnt haben, dann haben Sie sie hiermit gefunden!

Die Flamme wird seitlich auf den Aufsatz gerichtet und im Bereich des VAPOCANE-Schriftzuges kontinuierlich auf und ab bewegt, um den gesamten oberen Bereich des Aufsatzes zwischen den zwei Verjüngungen des Innendurchmessers gleichmäßig zu erhitzen (FIG. 3, B). Die gleichmäßige Verteilung der Hitze ist sehr wichtig, halten Sie die Flamme nie ausschließlich auf einen einzigen Punkt. Heizen Sie den Aufsatz mit unserem Burning-Tool 30 - 60 Sekunden (abhängig von der Außentemperatur) auf, bevor Sie mit dem Inhalieren beginnen. Stellen Sie die Flamme dabei auf Maximalstärke oder knapp darunter. Beim indirekten Flammeneinsatz handelt es sich um einen kontinuierlichen Verdampfungsprozess, die Flamme wird ununterbrochen über den Vaporisieraufsatz geführt, sowohl während als auch zwischen den einzelnen Inhalationen. Ungewolltes Überhitzen und Verbrennen des Pflanzenmaterials ist praktisch ausgeschlossen (außer sie bearbeiten den Aufsatz minutenlang mit einem Bunsenbrenner auf Maximalstufe...) 

VORSICHT: Verbrennungsgefahr!

Vermeiden Sie, den VAPOCANE-Vaporisieraufsatz unmittelbar nach Gebrauch anzufassen bzw. mit bloßen Händen zu berühren. Sie können sich sonst am heißen Glas die Finger verbrennen. Ihr VAPOCANE hat zu diesem Zweck ein eigenes integriertes Touchtool, und zwar den Silikonstöpsel der Stifthülse. Sollten Sie den Aufsatz im heißen Zustand vom Pfeifenkopf nehmen wollen, dann stülpen Sie einfach den Silikonstöpsel über den Aufsatz und drücken den Stöpsel mit den Fingern zusammen (FIG. 2). Sie können den Aufsatz dann in die Stifthülse geben und dort abkühlen lassen. Der Stöpsel ist aus einem speziell hitzeresistenten Silkonkautschuk gefertigt und wird weder schmelzen noch irgendwelche Rückstände auf dem VAPOCANE hinterlassen.

 

WIE WEIß ICH, WANN DIE WIRKSTOFFE DER PFLANZE VERBRAUCHT SIND?

Geschmack und Farbe der Pflanze geben Auskunft über den Grad der Vaporisierung. Am Ende - nach 5 bis 10 Inhalationen, je nach Vaporisierungstemperatur - nimmt die Pflanze einen bräunlichen Farbton an, schmeckt leicht bitterlich, wirkt wie getostet und vollkommen ausgetrocknet. Sie ist aber nicht verbrannt, es dürfen sich also keine Aschenreste finden!

 

REINIGUNG

Die Reinigung des VAPOCANE ist denkbar einfach. Nehmen Sie den Vaporisieraufsatz vom Pfeifenkopf. ACHTUNG! Sollte der Aufsatz noch heiß sein, dann unbedingt wie beschrieben den Silikonstöpsel der Stifthülse als Touch-Tool verwenden um mögliche Verbrennungen zu vermeiden! Nehmen Sie einen länglichen Gegenstand bzw. die im Advanced Set mitgelieferte Reinigungsbürste, um den Metallfilter aus dem Pfeifenkopf zu drücken. Die Verdampfungsrückstände sind wesentlich leichter zu reinigen als Verbrennungsrückstände. Mit der Zeit bildet sich ein beinahe geschmacks- und geruchsloser gelblicher Harzfilm, der problemlos mit Ethylalkohol entfernt werden kann.

 

TIPPS UND TRICKS

Bewahren Sie Ihre Filtersiebe ebenfalls in der Stifthülse auf. Der Hohlraum im Inneren des Silikonstöpsels bietet dafür ausreichend Platz.